THG – Histamin-arm

Hypoallergene Vollnahrung für Hunde

Der anspruchsvolle Tierhalter kann über die Fütterung entscheidend die Gesundheit und Lebensfreude seines Hundes mitbestimmen. Der Hund lebt in vollkommener Abhängigkeit von seinem Besitzer, umso verantwortungsbewußter muß dieser handeln.

Im Zeitalter von Fast Food, EU-Kompromissen, computergesteuerter  Minimierung der Rohstoffkosten und grotesker Werbeausgaben haben wir uns das Gegenteil zum Ziel gesetzt: eine durch und durch gesunde, hochwertige Hundenahrung herzustellen, die überdies vegetarischen Grundsätzen entspricht.

Für die Herstellung von THG Histaminarm werden keine Farbstoffe, Tiermehle oder andere tierische und pflanzliche Nebenerzeugnisse verwendet. Die Grundlagen dieses Futters bestehen aus Hühnervollei und Reis bester Qualität.

Hunde reagieren zunehmend auf bestimmte Nahrungsbestandteile mit Haut- und Fellerkrankungen, Ohrentzündungen aber auch mit Magen-Darm-Reizungen wie Durchfall und Erbrechen. Verantwortlich sind allergen wirkende Stoffe oder auch bereits im Futter vorhandene HISTAMINE; dies sind Substanzen, die auch ohne allergische Erkrankung die obengenannten allergischen Reaktionen auslösen. Besonders fischhaltige aber auch andere kontaminierte Eiweißrohstoffe, wie etwa Tiermehle (meist als tierische Nebenprodukte bezeichnet), können in hoher Konzentration Histamine enthalten.

Auch die Häufung der Allergien bei Hunden ist zu einem großen Teil auf das Futter zurückzuführen, da z. B. jeder durch
minderwertiges Futter ausgelöste Durchfall zur Sensibilisierung und damit zur Allergie führen kann.

Häufiger als andere Tiere ist der Hund nierenkrank. Besonders der ältere Hund neigt hierzu: Mundgeruch, Erbrechen, Zahnfleischentzündung und vermehrte Zahnsteinbildung können äußere Symptome sein. Minderwertige und unausgeglichene Eiweißzufuhr kann die Nieren belasten, weil diese den anfallenden Stickstoff ausscheiden müssen, zudem wird aber der gesamte Stoffwechsel und Verdauungsapparat belastet, u. a. auch weil große Mengen übelriechenden Kotes auszuscheiden sind.

Als Eiweißquellen dienen uns ausschließlich Reis und Hühnervollei. So enthält THG Histaminarm eine ideale Aminosäurenzusammensetzung und damit Eiweißqualität bei höchster Verdaulichkeit, dadurch wird Niere und Leber geschont.

Zusammensetzung:

Reis, Volleipulver, Fett, anorganische Mineralstoffe

Gehalte an Inhaltsstoffen:

Feuchte 10,00 %, Protein 19,00 %, Fettgehalt 13,00 %, Rohfaser 3,00 %, Rohasche 6,00 %, Calcium 1,20 %, Phosphor 0,90 %, Natrium 0,40 %, Kalium 0,60 %, Magnesium 0,06 %, Verdauliche Energie 16,7MJ/Kg, Umsetzbare Energie 14,5 MJ/Kg

Zusatzstoffe je Kg:

Vitamin A – 15.000 IE, Vitamin D3 – 1.200 IE, Vitamin E – 80 mg, Vitamin B1 – 12 mg, Vitamin B2 – 12 mg, Vitamin B6 – 7 mg, Vitamin B12 – 150 µg, Biotin 500 µg, Ca-Pantothenat – 30 mg, Nikotinsäure – 50 mg, Folsäure – 3 mg, Vitamin K3 – 6 mg, Vitamin C – 70 mg, Cholinchlorid – 2.600 mg, Fe – 200 mg, Zn – 300 mg, Cu – 15 mg, Co – 2 mg, Mn – 50 mg, J – 4 mg, Se – 0,3 mg

Wissenswertes

Zum Thema Hundenahrung gibt es etwa genauso viele Meinungen wie es Tierbesitzer gibt.
Schuld daran sind die pseudowissenschaftlichen Werbekampagnen der Futterindustrie, Multikonzerne die ganz sicher nicht das Wohl des Tieres sondern Ihr Geld im Auge haben.

Haustiere gibt es seit etwa 100 000 Jahren. Industrielles Tierfutter seit gerade mal 40 Jahren. Die Tiere konnten also ganz gut ohne leben!
Viele Tierbesitzer haben schon bemerkt, dass mit dem industriellen Futter etwas falsch läuft und kochen für ihre Tiere oder barfen. Das ist sicher der richtige Ansatz aber mit viel Aufwand und einem gewissen Risiko behaftet, weil man wiederum vom Lieferanten abhängt; der Metzger um die Ecke, der regionales Fleisch verkauft, ist heute ja leider nur noch Illusion.

Vor über 20 Jahren haben wir uns als kritische Tierärzte zusammengetan und die tierärztliche Herstellungsgemeinschaft THG gegründet, weil wir mit der unkontrollierten Geschäftemacherei der Futter- und Pharmaindustrie nichts zu tun haben wollten. Großkonzerne, die uns Tierärzte auch noch als Werbeträger missbrauchten.

Seitdem bietet die Tierärztliche Herstellungsgemeinschaft unter anderem Tiernahrung an, die eben nicht aus billigsten, minderwertigen Rohstoffen besteht, sondern kompromisslos die Gesundheit der Tiere fördert und unter strengster Kontrolle hergestellt wird.

So ein gutes Futter kostet etwas mehr!

Geiz ist geil, und Sie kaufen lieber z.B. das Hundefutter für 1,29 Euro pro kg im 15kg-Sack inkl. Transport vom Online-Händler bis zur Wohnungstüre?

Dann rechnen wir mal:

Die Tier- genauso wie die Menschennahrung setzt sich immer aus den wenigen gleichen Stoffgruppen zusammen, nämlich Proteinen, Kohlenhytraten, Fetten, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie Vitaminen.

Nun müssen diese Rohstoffe in Form von Fleisch-und Fischabfällen, Weizen, Mais und Soja zur Fabrik transportiert werden, das sollte hygienisch, schnell, eventuell sogar gekühlt passieren, da es ja verderbliche Stoffe sind.
Für die Produktion des Futters in der Fabrik müssen die Rohstoffe mit hohem Energieaufwand erhitzt, getrocknet und gemahlen sowie labortechnisch untersucht werden.

Nun muss das Futter verpackt, kartoniert und zwischengelagert werden.
Je schlechter das Futter umso mehr Hochglanz- Werbung muss gemacht werden.
Der Groß- und Zwischenhandel möchte seinen Anteil und dann will der Staat noch seine Mehrwertsteuer.

Für die eigentliche Nahrung, die Rohstoffe bleiben da etwa 33 ct /kg trockene Nahrung übrig. Da aber Tiernahrung z.B. das Fleisch, und wir reden ja von Fleischfressernahrung, die zum allergrößtem Teil aus Wasser besteht, steht den Futtermittelherstellern nur etwa 33 Ct. pro 7 kg naturgerechter Nahrung zur Verfügung. Da bleiben also etwa 5 ct pro kg übrig. Das ist dann ungefähr 100mal weniger als Sie für das billigste Schweinefleisch aus übelster Massentierhaltung beim Diskounter zahlen müssen.

Glauben Sie wirklich, dass man für 5 ct pro kg gute Nahrungsmittelrohstoffe bekommt?

Zu den Stoffgruppen und ihren Wirkungen hier nur so viel:

Der Körper eines Nutztieres besteht hauptsächlich aus Protein, dazu zählt das Filet und gute Muskelfleisch genauso wie Haare, Haut, Sehnen und Augen. Da man für 5 ct kein Filet kaufen kann sind eben die Schlachtabfälle im Billigfutter, zumal man den Inhalt im geschredderten Zustand mit bloßem Auge nicht identifizieren kann und eine genaue Angabe auf dem Etikett vom Gesetzgeber nicht verlangt wird, der Gesetzgeber der heute eher die Konzerne vor den Bürgern, als die Bürger vor den Machenschaften der Konzerne, schützt.

Übrigens sind die Proteine bei Tier und Mensch Hauptverursacher für Allergien mit Hautausschlägen, Ohrenentzündungen und Durchfällen besonders wenn die Proteinrohstoffe aus der ganzen Welt zusammengekauft werden und mit ihrer Vielfalt das Immunsystem überfordern.

Auch die pflanzlichen Rohstoffe verursachen Probleme: So sind Mais und Soja aber auch Weizen aus anderen Ländern oft genmanipuliert und mit Glyphosat z.B. Roundup behandelt, was ja bei uns im Tierfutter erlaubt ist und auch nicht auf dem Etikett stehen muss. Glyphosat ist aber keineswegs nur ein Pestizid, es hat als Antibiotika eine verheerende Wirkung auf die gesunde Bakterienflora im Darm unserer Haustiere, was zwangsläufig zu Immunstörungen und Allergien führt. Die Glyphosatrückstände machen dann auch noch bestimmte Spurenelemente in der Nahrung unwirksam, die vorher für teures Geld eingemischt wurden.

Viele notwendigen Enzyme im Körper unserer Haustiere werden dadurch unbrauchbar und es kommt zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit ähnlichen Auswirkungen wie bei einer Allergie.

Dass Glyphosat auch Krebs verursachen kann und für das Artensterben mitverantwortlich ist, ist nur noch in Berlin und Bayern strittig.

Unsere Futterindustrie hat aber schon die Antwort auf das Problem:

Es heißt Känguru, Hirsch, Wasserbüffel, Lachs, Strauß oder Rentier.

Mit so einem Spezialfutter lässt sich dann noch am zuvor selbstgeschaffenen Allergieproblem weiter viel Geld verdienen. Win-Win-Situation nennt das die Wirtschaft. Das funktioniert dann noch solange bis gar kein Futter mehr vertragen wird und die Mutlosigkeit des Besitzers dem Leiden der Tiere ein Ende macht.

Dabei wäre es so einfach gewesen: hätte man nur auf hochwertige vornehmlich heimische Rohstoffe gesetzt und für ein paar ct mehr Qualität gekauft.

Vielleicht schauen sie nun mit wacheren Augen auf das Futter für ihren besten Freund.
 

Video Youtube : Das Word zum Futter